Diagnostik
76 % der zur Diagnose führenden Informationen im Erstkontakt entstammen einer strukturierten Anamnese. Warum wird der Patientenkontakt in Deutschland immer weiter gekürzt?
Peterson et al. 1992
Ich höre Ihnen zu.
Im Rahmen meiner klinischen Urteilsbildung lasse ich Sie von Ihren Einschränkungen,
Beschwerden, Zielen und Wünschen berichten.
Ihre Geschichte ist der Ausgangspunkt –
nicht die Bildgebung, nicht der Befundbericht.
„Gemeinsam suchen wir nach den Ursachen Ihres Problems. Nicht nach den Symptomen. Ganzheitlichkeit bedeutet strukturiertes Auseinandernehmen und wieder Zusammensetzen."— Dr. Fabian Moll
Von der Anamnese zur Befunderhebung
Fragebögen vorab
Vor dem ersten Termin füllen Sie bitte den Deutschen Schmerzfragebogen und den Screening-Fragebogen Red Flags aus – direkt auf dieser Website, lokal im Browser. Kein Server-Upload, keine Datenspeicherung. Die PDFs schicken Sie mir unterschrieben vor dem Termin per E-Mail zu. So haben wir beim Gespräch sofort einen strukturierten Ausgangspunkt und eine gute Datengrundlage.
Zu den FragebögenAnamnese – Ihre Geschichte im Fokus
Zu Beginn nehme ich mir Zeit, um Sie nach Ihrem Hauptproblem zu fragen und gebe Ihnen Raum,
Ihre Erfahrungen und Beschwerden ausführlich zu schildern. Es ist mir wichtig, dass Sie sich
gehört und verstanden fühlen. Während des Gesprächs hake ich gezielt nach, wenn es Aspekte
gibt, die wir noch näher betrachten sollten.
Besonders interessiert mich, wie Bewegungen und Haltungen Ihre Beschwerden beeinflussen.
Durch diese detaillierte Betrachtung können wir mögliche Zusammenhänge erkennen und die
Ursache gezielt identifizieren. Auch die Entstehung und der Verlauf Ihrer Beschwerden sind
entscheidend.
Red Flags & Screening
Bevor wir in die eigentliche Bewegungsuntersuchung einsteigen, klären wir systematisch, ob Warnsignale vorliegen, die eine ärztliche Abklärung erfordern – zum Beispiel Anzeichen für strukturelle Pathologien, neurologische Defizite oder systemische Erkrankungen. Ich sage Ihnen ehrlich, wenn etwas abgeklärt werden sollte, bevor wir weitermachen.
Körperliche Untersuchung & Bewegungsanalyse
Die Untersuchung richtet sich nach dem, was die Anamnese aufgezeigt hat. Im Mittelpunkt steht die Analyse, wie Ihre Bewegungen mit Ihren Beschwerden zusammenhängen – und welche Bewegungen unmittelbar eine Veränderung bewirken. Ich arbeite dabei Bewegungstests nach dem internationalen wissenschafltichen Standard und Hintergrund meiner OMPT-Qualifikation.
Befundbesprechung & klinisches Reasoning
Am Ende der Diagnostik erkläre ich Ihnen in klarer Sprache, was ich herausgefunden habe – und warum. Wir besprechen gemeinsam, ob und welche Form der Therapie für Sie sinnvoll ist, und was das realistisch bedeutet. Keine Versprechen, keine Übertreibungen – nur eine ehrliche Einschätzung.
Warnsignale, die sofortige ärztliche Abklärung erfordern
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, wenden Sie sich bitte direkt
an Ihren Arzt oder eine Notaufnahme – nicht an mich als ersten Schritt:
Plötzliche Schwäche oder Taubheit in den Beinen · Blasen- oder Mastdarmschwäche ·
Unerklärlicher Gewichtsverlust · Starke neue Schmerzen nach einem Trauma ·
Tumoranamnese.
Was die Diagnostik umfasst
Strukturierte Anamnese
Offene und gezielte Fragen, die Ihre Beschwerdegeschichte vollständig erfassen – ohne Zeitdruck.
Bewegungsanalyse
Aktive und passive Tests, funktionelle Bewegungsmuster, Provokations- und Entlastungstests.
Validierte Messinstrumente
PROMs wie ODI, NDI, QuickDASH, KOOS – auswertbar direkt auf dieser Website.
Neuroorthopädie
Untersuchung des Körpers mit Hintergrund von orthopädischen und neurologischen Prinzipien.
Differenzierung
Wie lassen sich Ihre Schmerzmechanismen erklären? Was beinflusst sich wie? Kommen Ihre Schmerzen aus dem Gewebe, dem peripheren oder zentralen Nervensstem.
Differenzialdiagnostik
Abgrenzung Ihrer Bewegungsbezogenen Beschwerden zu fachärztlichen Disziplinen und Klärung: Woher können Symptome kommen, die z. B. durch klassische Bildgebung nicht erklärt werden konnten?
Bereit für eine gründliche Diagnostik?
Beginnen Sie mit dem Deutschen Schmerzfragebogen – dann fragen Sie einen Termin an.